Friedenshelfer an unserer Schule —
was sie tun und warum sie wichtig sind

An unserer Schule werden freiwillige Drittklässlerinnen und Drittklässler in einer speziellen Arbeitsgemeinschaft zu Friedenshelfern ausgebildet. In dieser AG lernen die Kinder altersgerechte Gesprächs und Konfliktlösungsstrategien, wie aktives Zuhören, IchBotschaften, einfache Mediationsschritte und das Anbieten von Lösungen, die für alle fair sind. Ebenso üben sie, wie sie in schwierigen Situationen ruhig bleiben, Erwachsene rechtzeitig hinzuziehen und respektvoll mit unterschiedlichen Meinungen umgehen.

Im vierten Schuljahr unterstützen die ausgebildeten Friedenshelferinnen und Friedenshelfer während der Pausen die Lehrkräfte bei der Klärung kleinerer Streitigkeiten unter den Schülerinnen und Schülern. Sie sind als erste Anlaufstelle erreichbar, helfen beim Wiederherstellen von Gesprächsroutinen und vermitteln, bis eine Lehrkraft dazukommt oder eine dauerhafte Lösung gefunden ist. Zur besseren Sichtbarkeit tragen die Kinder eine Schärpe, damit Mitschülerinnen und Mitschüler sie leicht erkennen und bei Bedarf ansprechen können.

Der Einsatz der Friedenshelferinnen und Friedenshelfer ist ein wertvoller Beitrag zur Schulgemeinschaft:

  • Er stärkt das Verantwortungsbewusstsein und die Sozialkompetenzen der Helferinnen und Helfer selbst.
  • Er fördert ein respektvolles Miteinander, weil Konflikte schneller angesprochen und deeskaliert werden.
  • Er entlastet das Lehrpersonal, sodass Lehrkräfte sich gezielter um schwierige Fälle kümmern können.
  • Er gibt allen Kindern das Gefühl, in der Schule sicher und ernst genommen zu sein.

Außerdem wirkt die FriedenshelferArbeit präventiv: Wenn Kinder erleben, dass Streitigkeiten fair geklärt werden können, lernen sie wertvolle Kommunikations und Konfliktlösungsfähigkeiten, die weit über die Grundschulzeit hinaus wichtig sind. Kurz: Unsere Friedenshelferinnen und Friedenshelfer tragen maßgeblich zu einem freundlichen, sicheren und respektvollen Schulklima bei.